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23 sep 2015

Biografie


BIOGRAFIE

THEO LENS – HOME AT LAST/Endlich zu Hause

Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte voller Pop-Rock und Gefühl

Theo Lens präsentiert dieses Jahr seine musikalische Biografie Home at Last. Das Album zählt 17 Pop-Rock Nummern und nimmt uns mit zu den Höhen und Tiefen aus seinem faszinierenden Leben. Home at Last erscheint auf CD, DVD und als Langspielplatte.

Lebensgeschichte
Theo verbringt seine Jugend in Raalte, Overijsel Niederlande, wo die Eltern eine Hausarzt-Praxis leiten. Er ist das älteste Kind und wird von der Haushälterin aufgezogen. Falsche Freunde in der Pubertät, Drogen und ein spektakulärer Crash mit dem nagelneuen Auto seines Vaters resultieren darin, dass Theo seine schulische Ausbildung in einem Internat fortsetzt. Dort versucht man, Kinder mit kahlgeschorenen Köpfen zu einem bessern Leben zu verhelfen.
Theo verweigert sich anzupassen und negiert gut gemeinte Ratschläge. An den Wochenenden geht er aus und besucht seine ersten Pop-Konzerte und Festivals und saugt die Musik auf wie ein Schwamm. Letzten Endes schicken die Eltern Theo zu einem Priester nach Wales um ihn auf den rechten Weg zu leiten. Das gelingt zwar auch dem Priester nicht, aber es vollzieht sich eine enorme Veränderung in Theos Leben: Er kommt in Berührung mit der Welt des Rock ‘n Roll.

Die andere Seite der Medaille
Ab diesem Moment gibt es nur noch Musik, Musik, Musik. Pink Floyd, Lou Reeds, Velvet Underground und The Rolling Stones verändern alles. Theo schließt sich bei einer Hippie-Kommune an und sucht nach Antworten auf Lebensfragen außerhalb des Status qou. Das bringt Inspiration für neue Musik. Zurück in den Niederlanden macht Theo sich einen Namen als Gospelartist. Seine 24-köpfige Band ist im Begriff durchzubrechen, als er vor 60000 Mann auf einem Festival in England steht. Dort, hinter den Kulissen entdeckt Theo die Schattenseite des Musikbusiness. Desillusioniert vom seelenlosen kommerziellen Gospel-Circus hängt Theo die Gitarre an den Nagel.

Aber es muss Geld verdient werden! Darum beginnt Theo einen Entertainment-Betrieb für Musikveranstaltungen. Durch John de Mol landet Theo in der Welt des Fernsehens und sein Betrieb wächst in zwei Jahrzehnten zu einen großem Erfolg. Im persönlichen Leben läuft es allerdings nicht so gut. Als Unternehmer fühlt sich Theo nicht mehr wohl und er verkauft seinen Betrieb. Er nimmt die Gitarre wieder vom Nagel und beginnt wie in den 80ern zuvor Songs zu schreiben.

Rembrandt
Für die Titel auf Home at Last hat Theo sich inspirieren lassen von Rembrandts “Die Heimkehr des verlorenen Sohnes”. Die Parallelen zwischen Gemälde und Theos Leben sind der Ausgangspunkt für das Album über die Suche nach Ruhe, Sinn und Balance im Leben.

Konzept-Album
Theo: “Ich bin immer noch begeistert vom Phänomen 'Konzept-Album'. Es ist lange her, dass Künstler solche Alben machten. Ich wollte gerne mit Musikern zusammenarbeiten die diese Begeisterung teilen und gestandene Musiker sind wie Hans Eikenaar, Dennis Tielkes, Jeff Zwart, Nico Brandsen, Michiel van Schie und Johannes-Blaudzun-Sigmund. Das Album ist gemixt von Theos Lieblings-Produzenten: Michael Brauer in Electric Lady Studios in New York (Jimi Hendrix), eine legendäre Umgebung mit Top-Musikern und einem Starproduzenten. Brauer arbeitete bereits mit Coldplay, James Blunt und John Mayer. Das Album ist der Beginn für ein neues Leben. Es gibt eine Band, mit der ich an so vielen Orten wie möglich spielen möchte, nicht nur zum Vergnügen, sondern auch um meine Geschichte jedem, der sie hören möchte, zu erzählen.”

DVD
Auf der dem CD-Package beigefügten DVD ist ein Live-Mitschnitt von Theos Band von Home at Last zu hören und sehen.

Obdachlosen
Um die Geschichte von Home at Last noch zu verstärken, beschließt Theo 2014 einen Kurzfilm in New York zu drehen. Die berüchtigte U-Bahn Linie “Seven” eignet sich dafür am besten. Darum ziert auch “The Seven” das Album Cover von Home at last. Die U-Bahn Linie fährt zwischen Manhattan und Queens und passiert dabei Stationen, die sich nahtlos in de Geschichte von Home at Last einfügen. Die Zwischenstopps liegen in Vierteln, wo sich alle Einwohnerschichten von New York mit unterschiedlichster ethnischer Herkunft befinden. Reich, arm, schwarz und weiß. Während der Dreharbeiten stößt Theo auf Menschen, die im Gegensatz zu ihm den Sprung nicht geschafft haben und in der Gosse gelandet sind. Er wird selbst Zeuge, wie ein Obdachloser auf einer U-Bahnstation stirbt, völlig unbemerkt von den vorbeigehenden Passanten. Theo möchte den Obdachlosen ein Gesicht geben in Form eines Dokumentarfilms, den er in New York, London, Berlin und Amsterdam filmte. Der Titel “Take Me As I Am” ist für sie geschrieben.

September 2015